Heilen

Geistiges Heilen

Geistiges Heilen betrachtet den Menschen als Energiesystem, das einen Teil des universellen göttlichen Bewusstseins bildet und mit diesem im Idealfall in vollkommener Harmonie schwingt. Einer solchen Betrachtungsweise folgend definiert sich „Krank-werden“ und „Krank-sein“ als Störung dieses harmonischen Einklangs.

Einen Menschen bei der Wiederherstellung dieses harmonischen Zustands zu unterstützen, ist Anliegen Geistigen Heilens. Es erhellt die Ursachen energetischer Disharmonie eines Individuums und verhilft ihm zu tieferem Selbstverständnis. Auf diese Weise lernt der Mensch, seine Selbstheilungskräfte anzuregen und seine Genesung auf allen Seinsebenen zu fördern.

Geistige Heiler sehen sich in Einklang mit dem göttlichen Wirkprinzip. Ob sie Handauflegen praktizieren, Prana-Anwendungen, Magnified Healing oder andere Techniken: Es gilt der Grundsatz, dass nicht sie selbst heilen. Geistige Heiler verstehen sich vielmehr als Mittler zwischen dem göttlichen Prinzip und dem Hilfe suchenden Menschen. Der hilfesuchende Mensch muss sich entscheiden, ob er dieses Prinzip für sein Heil-Werden anzunehmen bereit ist oder nicht. Den Klienten auf seinem eigenverantwortlichen Weg zur Genesung zu begleiten, steht im Mittelpunkt des Wirkens geistiger Heiler.

Geistiges Heilen eignet sich nicht nur als eigenständige oder andere Therapien ergänzende Methode zur Anregung der Selbstheilungskräfte, sondern auch als Präventionsmaßnahme zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit. Zunehmende Berücksichtigung findet Geistiges Heilen im Bereich der Altenpflege und der Betreuung Demenzerkrankter sowie bei der Unterstützung der Hospizarbeit.

Matrix-Arbeit

Matrix-Arbeit erklärt „Krank-sein“ als Ergebnis aus Quantenkommunikation, Informationsspeicherung und Informationserinnerung. Werden lebensbelastende Faktoren fortwährend im Energiefeld eines Menschen gespeichert, erreicht die Speicherung schließlich einen kritischen Wert. Sie wird erinnert und zuletzt durch die gezielte Ausrichtung des Bewusstseins materialisiert. Dies kann der Betreffende als „Krank-sein“ empfinden. Führt er diesem Zustand weitere Energie zu, indem er sein Bewusstsein auf die schwächenden Faktoren fokussiert, wird er sie dadurch nähren, aufrecht erhalten und in ihrer Wirklichkeit verstärken.

Ist das Bewusstsein in der Lage, eine energetische Disharmonie in Form einer „Krankheit“ zu erzeugen, so vermag es diesen Prozess auch auszugleichen und einen disharmonischen in einen harmonischen, „gesunden“ Zustand zu führen. Bei der Matrix-Arbeit wird der Klient angeleitet, sein Bewusstsein auf die harmonisierenden Kräfte des universellen Energiefeldes auszurichten und diese in sein individuelles Energiefeld zu integrieren. Der Heiler steht hier einzig in der Funktion eines Impulsgebers, der dem Klienten harmonisierende Optionen anbietet. Die Entscheidung, sie zur Selbstheilung anzunehmen, trifft, wie auch beim geistigen Heilen, einzig der Klient.

Zum Geistigen Heilen und zur Matrix-Arbeit:

Dem Ethikkodex des Dachverbands Geistiges Heilen e.V. folgend stelle ich weder Diagnosen noch gebe ich Heilversprechen ab. Geistiges Heilen kann eigenständig oder als Ergänzung anderer Therapien angewandt werden. Es steht nicht in Konkurrenz zur klassischen Schulmedizin oder anderen ganzheitlichen therapeutischen Angeboten. Es stellt keinen Ersatz für eine Beratung und Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker dar. Jeder Hilfesuchende ist deshalb ausdrücklich aufgefordert, laufende Behandlungen nicht zu unterbrechen oder zu beenden, und künftig notwendige Behandlungen weder aufzuschieben noch zu unterlassen. Er ist für seine Handlungen und Erfahrungen selbst verantwortlich.

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